“Warum ich mich vor 6 Jahren für eine pflanzenbasierte Ernährung entschieden habe”

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Jules Vogel macht seit knapp zwei Monaten die Zone.Fit Challenge mit. Neben einem speziellen Trainingszyklus, der sie in die Form Ihres Lebens bringen soll, wird in dieser Zeit auch viel auf Ihre Ernährung geachtet. Im heutigen Artikel erzählt Jules von ihrer pflanzenbasierten Ernährungsweise und warum sie sich dafür entschieden hat.

Vor fast 6 Jahren habe ich aus Neugier ein Experiment gestartet: Veganismus. Während der Fastenzeit habe ich mich 40 Tage lang komplett vegan ernährt und von einem auf den anderen Tag Fleisch, Milchprodukte und co. von meinem Speiseplan gestrichen. Schon nach wenigen Tagen fand ich Gefallen an meiner neuen Ernährung und bin bis heute zum größten Teil dabeigeblieben.

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Warum pflanzliche Ernährung?

Schon mit 12 und 14 Jahren hatte ich phasenweise für mich beschlossen: ich werde Vegetarierin. Meine Eltern haben immer viel vegetarisch gekocht und ich habe bei unseren Urlauben am Bauernhof verstanden, dass Fleisch kein Produkt ist, das einfach so im Supermarkt erhältlich ist, sondern von einem echten Tier stammt. Ich wollte die Tiere, die ich als Kind gestreichelt habe, nicht mehr essen und verstand nicht, warum man Hunde liebt und als Haustiere hält, Schweine aber auf dem Teller landen. Natürlich hatte ich mit 12 bzw. 14 wenig Ahnung von einer ausgewogenen, vegetarischen Ernährung und bald mit Mängeln zu kämpfen. (Keine Überraschung, wenn man sich von Honigbroten und Spaghetti mit Gemüsesoße ernährt). Aus gesundheitlichen Gründen war ich also gezwungen, wieder ein wenig Fleisch zu essen und mein Projekt „Veggie“ auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen.

2014 kam dann der Tag, an dem ich beschloss, für 40 Tage vegan zu essen. Mir gefiel die Ernährungsweise sehr – ich war kreativer beim Kochen, fühlte mich besser und hatte gleichzeitig das Gefühl, etwas für den Planeten und die Tierwelt zu tun. Anfangs motivierte vor allem mein verbessertes Körpergefühl dazu, dabei zu bleiben, mit der Zeit kamen mehr Gründe dazu. Mittlerweile sind die Umwelt, der geringe CO2 Ausstoß und der geringere Wasserverbrauch essentielle Argumente für mich.

 

Pflanzenbasiert vs. Vegan

Ich bin kein Fan von Labels und glaube, dass es wesentlich mehr Sinn macht, Menschen dazu zu animieren, mehr pflanzlich zu essen, statt komplett vegan zu werden. Labels bringen Einschränkungen mit sich und kein Mensch mag es, sich eingeschränkt zu fühlen.

Mein persönlicher Approach ist, mich pflanzenbasiert zu nennen. Ich bewundere jeden, der nicht nur zu 100% vegan isst, sondern auch vegan lebt, finde den Ansatz aber nicht ideal umsetzbar für mich. Wir brauchen auf der Welt viele Millionen von Menschen, die ihren Fleischkonsum reduzieren, nicht einige wenige, die alles perfekt machen. Meine Ernährung gestalte ich zu 95% pflanzenbasiert und auf jeden Fall zu 100% vegetarisch. Fleisch hat mir glücklicherweise nie gefehlt und ich bin glücklich mit meiner Ernährungsform.

 

Ausgewogen pflanzlich essen

Als Sportlerin bin ich natürlich häufig mit der Frage konfrontiert: woher bekommst du dein Protein? In den Jahren habe ich gelernt, sehr ausgewogen vegan zu essen und komme leichter auf meine 1,5-2g Protein/kg Körpergewicht, als man annehmen würde. Ich inkludiere vegane Proteinquellen in jede Mahlzeit und verwende veganes Proteinpulver. Tofu, Hülsenfrüchte, Linsenpasta/Erbsenpasta, Seitan, aber auch Haferflocken, Erdnussmus oder Gemüse liefern haufenweise pflanzliches Eiweiß.

 

Meine Blutwerte sind dank der pflanzenbasierten Ernährung top, ich fühle mich vital, fit und kann gut Leistungen beim Sport erbringen.

 

Ein Rezept für euch:

Mein tägliches Porridge:

  • 60g zarte Haferflocken
  • eine halbe geraspelte Zucchini
  • 30g veganes Proteinpulver
  • Süßungsmittel eurer Wahl
  • Wasser
  • Toppings eurer Wahl

Haferflocken, geraspelte Zucchini, veganes Proteinpulver und Süßungsmittel im Topf vermischen und mit Wasser bedecken. Ich messe das Wasser nie ab, sondern schütte nach Bedarf noch ein wenig mehr nach, wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist. Sobald das Porridge cremig und dickflüssig ist, könnt ihr es vom Herd nehmen und in eure Schüssel füllen.

Ich toppe mein Porridge immer mit gefrorenen Früchten, Peanutbutter und Zimt.

 

Begleitet Jules und macht mit!

 
Begleitet Jules bei ihrer 12 Wochen Zone.Fit Challenge. Bleibt informiert über aktuelle Workouts, Ernährungstipps und alles, was sich im Leben von Jules sonst noch tut.
 

  • Facebook: Julia Vogel
  • Instagram: @julesvogel
  • Mein persönlicher Blog: https://www.julesvogel.com/

 

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